Worauf es ankommt, wenn man einen Reisebuggy kauft

Eine kleine Entscheidungshilfe für den Buggy-Kauf

Wenn man einen Reisebuggy kaufen möchte, sollte man zunächst die gleichen Kriterien beachten wie für normale Buggys.

Griffhöhe des Buggys

Die meisten Buggys haben einen Schieber, der für mittelgroße Eltern geeignet ist. Viele lassen sich nicht verstellen. Wenn man über 1,80 Meter groß ist, sollte der Griff mindestens 1,10 Meter hoch sein, da es sonst beim Schieben leicht unbequem wird.

Größe des Sitzes

Der Sitz des Buggys sollte breit sein, damit er das Kind nicht einengt. Bei großen Kindern ist es wichtig, dass die Rückenlehne lang genug ist. 50 cm sollten es schon sein. Wenn der Sitz zu tief ist, besteht die Gefahr, dass bei kleinen Kindern die Unterschenkel auf dem Buggysitz aufliegen.

Sitzposition

Vorwärts oder rückwärts? Kann das Kind die Eltern sehen (wichtig bei Babys und ganz kleinen Kindern) oder sieht es nach vorne in die Welt? Lässt sich der Sitz in beiden Richtungen montieren?

Liegeposition

Bei kaum einem Buggy lässt sich die Rückenlehne in eine ganz flache Position bringen – auch wenn oft damit geworben wird. Für ganz kleine Babys ist somit ein klassischer Kinderwagen generell besser geeignet. Für ältere Kinder und insbesondere wenn das Kind nicht allzuviel im Buggy sitzt sollte das kein Problem sein.

Fußstütze

Eine Fußstütze sollte unbedingt vorhanden sein und auch etwas aushalten, da sich Kinder erfahrungsgemäß häufig darauf stellen. Eine verstellbare Fußstütze wäre aus ergonomischen Gründen wünschenswert, normalerweise aber nicht vorhanden.

Einkaufskorb

Nicht nur die Größe zählt, sondern auch, ob der Korb unter dem Buggy gut zu erreichen ist

Schadstoffe

Leider fallen bei Tests immer wieder Buggys durch oder werden schlecht bewertet, weil zu viele Schadstoffe in den Griffen, Sitzen oder anderen Teilen des Kinderwagens enthalten sind. Das betrifft leider auch die Modelle von großen und namhaften Herstellern (Stiftung Warentest hat dazu im Heft vom April 2016) berichtet.

Besonders wichtig für Reisebuggys

Faltmechanismus

Sehr wichtig, wenn man mit Kindern unterwegs ist, viel Gepäck dabeihat  und es einmal schnell gehen soll.  Ein Reisebuggy sollte sich schnell zusammenklappen und aufklappen lassen – am besten mit einer Hand.

Volumen und Gewicht

Der Buggy sollte sich möglichst klein zusammenfalten lassen. Wenn man mit Kindern verreist, hat man immer viel Gepäck dabei – daher „less is more“. Das gilt natürlich auch für das Gewicht. Allerdings darf die Stabilität nicht leiden.

Sonnendach

Wenn man mit den Kindern in die Sonne reist, ist Sonnenschutz ein wichtiges Thema. Bei vielen Buggys ist das Sonnendach relativ klein, was aber nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein sollte. Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, da nachzurüsten – mit Sonnenschirm, Sonnenverdeck oder Sonnensegel.

 

 

 

Reisebuggy kaufen – worauf du unbedingt achten solltest

Wie man den besten Reisebuggy findet – eine kleine Entscheidungshilfe

Wenn man sich entschieden hat ob man einen Buggy mit auf die Reise nimmt, muss man sich die nächste Frage stellen: welcher Buggy soll es sein?

Wenn man den Wagen wirklich ausschließlich für den Urlaub kauft,  lässt sich alles ziemlich schnell eingrenzen. Sollte es ein stabiler Buggy sein, mit dem man auch mal in den Bergen oder im Wald wandern gehen kann, oder macht ihr einen Stadturlaub und braucht ein kleines wendiges Modell?

 

Größe und Gewicht

Eine der wichtigsten Fragen. Im Urlaub möchte man keinen schweren Kinderwagen mit sich nehmen, beispielsweise wenn man Strand ist, den Wagen im weichen Sand nicht schieben kann und ihn tragen muss. Und möglichst einen Tragegurt, sodass man sich den Buggy notfalls über die Schulter hängen kann.

Faltbarkeit

Im Urlaub ist es wichtiger als im normalen Alltag, dass sich ein Kinderwagen schnell und möglichst klein zusammenklappen lässt. Am besten mit einer Hand, da man den anderen Arm meist noch für Gepäck etc. braucht.

Korb/Netz

Kann im Urlaub meist kleiner sein, als beim normalen Buggy – da

Bei leichten Buggys muss man immer daran denken, dass der Wagen schnell umkippt, wenn man etwas an die Griffe hängt.

Liegeposition

Je nach Alter: Für die ganz Kleinen unerlässlich, wenn die Kinder etwas älter sind und nur noch gelegentlich ein kleines Schläfchen im Kinderwagen machen, nicht mehr ganz so wichtig. Buggys ohne Liegeposition sind meist sehr viel leichter und einfacher zusammenzuklappen als Wagen, in denen das Kind ganz flach liegt. Sie haben meist aber auch keine Federung, was auf längere Dauer für die kleine Wirbelsäule nicht so gut ist.

Räder

Wenn man in der Stadt unterwegs ist, braucht man einen wendigen Buggy. Dafür sind schwenkbare Räder unerlässlich. Auf Feld- oder Waldwegen sind wiederum Luftreifen deutlich angenehmer.  Es gibt auch „Alleskönner“ All-Terrain-Fahrwerk wie den Mountain Buggy Urban Jungle, aber da muss man dann wieder beim Preis oder beim Gewicht Abstriche machen.